Wer erinnert sich nicht an das Sturmtief Niklas, das die Feuerwehren in ganz Deutschland am 31.03.2015 in Atem hielt. Auch in Aumühle konnten einige Bäume nicht standhalten und so war die Feuerwehr Aumühle ab 16 Uhr mit einigen sturmbedingten Einsätzen beschäftigt.

Der erste Baum war über eine Einfahrt auf ein Hausdach in der Rehkoppel gefallen. Kaum war dieser Einsatz abgearbeitet, fuhren die drei im Einsatz befindlichen Aumühler Feuerwehrfahrzeuge weiter in die Kuhkoppel. Dort war eine Kiefer auf ein Hausdach gefallen und musste mithilfe der Drehleiter aus Reinbek zersägt werden.
Ab diesem Zeitpunkt mehrten sich die Anzahl der Einsätze schlagartig und einige Einsätze im Ortsgebiet wurden durch die Feuerwehr Wohltorf abgearbeitet. Das Löschgruppenfahrzeug, das bis dahin noch an der Wache stand, rückte zu einem umgestürzten Baum auf der L208 Richtung Kuddewörde aus. Im Anschluss daran ging es dann gemeinsam in die Bürgerstraße, wo ein Nadelbaum bereits bedrohliche Schieflage hatte und eine Notfällung durchgeführt werden musste. Die Fahrzeuge teilten sich wieder auf und das Löschgruppenfahrzeug fuhr in die alte Schulstraße, wo eine Baumkrone von der Fahrbahn geräumt werden musste.
Besonders hart traf es dann fünf Kameraden, die mit der Drehleiter aus Wentorf bis 2:30 Uhr im Einsatz in der Kuhkoppel waren. Dort war eine Kiefer auf dem Grünstreifen, im unteren Stammbereich vertikal aufgesplittert und hatte sich in drei Buchen gelegt. Da die Kiefer nun instabil war, drohte sie auf ein Haus zu fallen und musste in mühevoller Kleinarbeit, aus dem Korb der Drehleiter zersägt werden.

Auch wenn dieser Abend lang und anstrengend war, ist das positive Fazit, dass niemand zu Schaden gekommen ist.